Was fällt unter Nötigung im Straßenverkehr?

Der Vorwurf der Nötigung steht regelmäßig bei folgenden Fallkonstellationen im Raum:
  • Versperren eines Weges zur Hinderung der Weiterfahrt
  • Verhinderung des Überholens durch Ausscheren nach Links
  • Erzwingen des Überholens durch Verdrängen von der Überholspur ("Drängler")
  • Hineindrängen nach Rechtsüberholen mit Nötigung zum starken Bremsen ("Schneiden")
  • Blockieren der Überholspur
  • Dichtes Auffahren mit erheblicher Zwangseinwirkung und Gefährdung
  • Verhindern des Überholvorgangs durch mehrfaches Beschleunigen und Abbremsen (Nebeneinanderherfahren)
  • Beharrliches Linksfahren auf freier Autobahn mit allenfalls gemäßigter Geschwindigkeit
  • willkürliches starkes Abbremsen
  • Ausbremsen
  • ausdauerndes Hupen oder Betätigen der Lichthupe ("Anblinken")
  • Starke Reduzierung der Geschwindigkeit, um den nachfolgenden Verkehr zu beeinflussen und die anderen Verkehrsteilnehmer zu "erziehen"
  • Zufahren auf einen Passanten, der einen Parkplatz "reserviert", d.h. blockiert
  • Kampf um einen freien Parkplatz